Sterben 2.0 – Trauerbewältigung und Abschiedszeremonien im Wandel
Abschiedszeremonien helfen uns, mit der Trauer über den Tod eines geliebten Menschen klar zu kommen. Wir denken an die gemeinsame Zeit mit der Person zurück, würdigen ihr Wirken und kommen mit anderen ins Gespräch, die ihre eigenen Erinnerungen an die oder den Verstorbenen haben.
Früher wurden diese Feiern meist von einer religiösen Autorität geleitet und sie waren stark ritualisiert. Die Zahl der Nichtgläubigen nimmt aber von Jahr zu Jahr zu und viele Angehörige wollen Abschiedszeremonien freier gestalten. Und Tech-Firmen preisen neue Möglichkeiten an, beispielsweise KI-Werkzeuge, um Verstorbene als Avatar virtuell weiterleben zu lassen.
Wie wirken sich Säkularisierung und Technisierung auf das Abschiednehmen und den Umgang mit Trauer aus? Darüber sprechen
- Rita Schnyder
weltlich-humanistische Trauerrednerin und Leiterin der Trauercafés in Luzern und Kriens. finivita.ch - Reto Bühler
Leiter Friedhof-Forum Zürich, dem Museum über Leben und Tod - Mirjam Veglio
Geschäftsführerin Bernische Genossenschaft für Feuerbestattung / Krematorium Bern
Moderation: Andreas Kyriacou
Dieser humanistische Salon findet im La Vie statt, dem Restaurant des Krematoriums Bern, das diesen März neu eröffnet wurde. Herzlichen Dank für das Gastrecht!
